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Linden-Apotheke
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Die Drogen-Rangliste – Nikotin ist besonders gefährlich

Nach der Definition der WHO, der Weltgesundheitsorganisation, handelt es sich bei einer Drogensucht um den Zustand der seelischen Abhängigkeit von Substanzen, die eine Wirkung auf das zentralnervöse System besitzen. Man unterscheidet dabei zwischen körperlicher und psychischer Abhängigkeit. Letztere kennzeichnet ein immenses, unbezwingbares Verlangen, die entsprechende Substanz zu konsumieren. Kath, Kaffee und Cannabis sind Drogen, die auf natürlichen Substanzen beruhen. Man unterscheidet sie von den so genannten „chemischen“ Drogen. Letztere gelten nach wie vor als besonders schädlich. Dabei ist diese gesellschaftlich geprägte Meinung in Bezug auf viele Drogen falsch. Synthetische Drogen sind nicht unbedingt schädigender in ihrer Wirkung auf Körper und Psyche als aus Natursubstanzen gewonnene. Und überraschenderweise sind viele der im Hinblick auf ihr Suchtpotential besonders gefährlichen Substanzen legal zu haben. Zu diesen Volksdrogen zählen Alkohol und Nikotin.
  
Bei vielen Gelegenheiten wird Alkohol wie eine Selbstverständlich angeboten: Geschäftsessen, geselliger Abend, Party – Alkohol fördert die Kontaktfreude und hebt die Stimmung. Doch fatalerweise sehen viele Alkohol nicht als Suchtmittel, sondern halten ihn für einen harmlosen Stimmungsaufheller. Alkohol ist eine der ältesten Drogen der Menschheit. Die Dunkelziffer der Abhängigen in der BRD ist hoch.Niemand würde beispielsweise einen Menschen, der nach seiner Arbeit regelmäßig Flasche Wein öffnet, für einen Alkoholiker halten. Die Langzeitfolgen eines übermäßigen Konsums: Leber, Herz und Gehirn werden geschädigt. Als weitere biologische Folge erhöht sich die Toleranzgrenze. „Trinkfest“ wird, wer regelmäßig konsumiert.
  
Bereits wenige Minuten nach dem Trinken gelangt der Alkohol über das Blut ins Gehirn. Dort wirkt er
  
auf den Dopaminhaushalt und wirkt zunächst entspannend und stimmungsaufhellend. Zunächst wird auch die Kontaktfreude gesteigert. Mit zunehmendem Konsum stellen sich Beeinträchtigungen des Gleichgewichtssinns ein. Das so genannte „Koma-Saufen“, also das Trinken großer Mengen Alkohols in kurzer Zeit, ist besonders unter Jugendlichen ein gefährlicher Trend. Denn mit jedem Vollrausch sterben Gehirnzellen ab. Besonders betroffen ist der präfrontale Cortex, die Gehirnregion, in der zentrale exekutive Funktionen, wie das Treffen von Entscheidungen, lokalisiert sind. Pro Tag sollte nicht mehr als ein kleines Glas Wein oder Bier getrunken werden, warnen Experten.
  
Eine weitere Droge, die besonders bei Jugendlichen in der Techno-Szene beliebt ist, ist Ecstasy.Ursprünglich wurde die Substanz als Blutstiller entwickelt. In den 80er Jahren verbreitete sich das Medikament aber in der Partyszene. Die berauschende und stimulierende Wirkung beruht auf der Ausschüttung des Botenstoffs Serotonin im Gehirn. Traurige Bekanntheit erlangte eine verwandte Droge in den letzten Jahren: GHB, auch „Liquid Ecstasy“ genannt. Bekannt ist die Substanz GHB (Gamma-Hydroxy-Buttersäure) als „K.o.-Tropfen“. GHB wird in kleinen unscheinbaren Plastikfläschchen gehandelt. Die Flüssigkeit ist geruch- und farblos und schmeckt schwach salzig oder seifig. Wird es Getränken beigemengt, lässt es sich nicht mehr herausschmecken.
  
In den letzten Jahren haben sich die Fälle von jungen Männern und Frauen gemehrt, denen GHB in Diskotheken oder Kneipen unwissentlich in ihr Getränk geschüttet wurde.
  
GHB wurde in den 60er Jahren erstmals synthetisch hergestellt. Ursprünglich wurde es als Narkosemittel eingesetzt. GHB wirkt bei einer geringeren Dosierung euphorisierend und entspannend. Die Libido erhöht sich. Höhere Dosierungen verursachen starke Müdigkeit, Verwirrtheitszustände und Gedächtnisverlust. Weitere Symptome sind Schwindelgefühle, Erbrechen und Muskelkrämpfe, die bis zur Bewegungsunfähigkeit führen können.
  
Da GHB das Muskelwachstum fördert, kursierte es einige Zeit in Bodybuilder-Kreisen. Schätzungen zufolge nehmen 15 Millionen Menschen weltweit Stereoide ein. Die Einnahme von Anabolika kann zu
  
Sterilität, Herzversagen oder Leberinsuffizienz führen. Damit sind die Wachstumshormone gefährlicher als viele andere Drogen. Vergleichbar harmlos wirkt beispielsweise LSD. Bis heute ist kein Todesfall aufgrund der Einnahme der Droge bekannt. LSD war die halluzinogene Droge der Hippies. Ihre Einnahme führt zu einer gesteigerten Selbstwahrnehmung, kann aber auch vergessene, unschöne Erinnerungen wieder wachrufen.
  
In seiner Wirkung nicht zu unterschätzen ist Cannabis. Die Substanz der Hanf-Pflanze wirkt in geringeren Dosen geraucht euphorisierend und entspannend. Höhere Dosen können jedoch Wahnvorstellungen hervorrufen. Dies gilt insbesondere für jüngere Konsumenten. Je früher im Leben Cannabis konsumiert wird, desto eher wirkt sich die Droge auf die Psyche aus und kann Psychosen hervorrufen oder verstärken. Denn bei Jugendlichen ist die Gehirnentwicklung noch nicht abgeschlossen, so dass Drogen besonders fatale Langzeitwirkungen entfalten können.
  
Beim Rauchen von Cannabis besteht neben der Suchtgefahr ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko – wie beim Rauchen von Zigaretten.
  
Jährlich sterben mehr als 1,5 Millionen Menschen durch ihren Tabakkonsum. Ein Drittel aller Krebserkrankungen sind auf das Rauchen zurückführbar. Trotzdem können viele Raucher den Griff zum Glimmstängel nicht sein lassen. Denn Nikotin ist eine sehr starke Droge. Umso überraschender ist, dass sie legal zu erwerben. Rauchen wirkt tödlicher als Heroin. Das Abhängigkeitspotential ist extrem hoch.

Pollenflug aktuell

Heute sind in den trockenen Phasen einzelne Raps- und Gräserpollen unterwegs. Zudem finden sich noch Baum- und Spitzwegerichpollen in der Luft.

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Biowetter aktuell

Eine Warmfront zieht durch die Region. Für wetterfühlige und wetterempfindliche Menschen treten Reizbarkeit, Kopfschmerzen, subjektive Beschwerden auf. Die Erkältungsgefahr ist deutlich erhöht. Menschen mit hohem Blutdruck fühlen sich stark belastet. Der Warmfrontdurchgang ist die belastendste Wetterlage überhaupt. Die meisten wetterfühligen Menschen dürften heute Symptome spüren.

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