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Linden-Apotheke
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Lieferengpässe bei Arzneimitteln auf Höchststand – europäische Lösungen notwendig

Immer mehr Patienten in Europa sind von Lieferengpässen bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln betroffen. Im 1. Halbjahr 2020 hat sich allein in Deutschland die Zahl der nicht verfügbaren Arzneimittel, die Krankenkassen per Rabattvertrag für ihre Versicherten vorgesehen hatten, auf 12,1 Mio. Packungen erhöht. Das sind 68,0 Prozent mehr Ausfälle als im 1. Halbjahr 2019 (7,2 Mio.) – und fast so viele wie in den Jahren 2017 (4,7 Mio.) und 2018 (9,3 Mio.) zusammen. Das zeigt eine Auswertung, die das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

„Nicht nur Blutdrucksenker, Magensäureblocker oder Schmerzmittel, sondern auch Medikamente gegen Depressionen, Epilepsie oder Parkinson sind von Lieferengpässen betroffen. Die Apotheker in ganz Europa betreiben großen Aufwand, um ihre Patienten mit gleichwertigen Präparaten zu versorgen“, sagt ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold, der für das Jahr 2021 auch zum Vizepräsidenten des Zusammenschlusses der Apotheker in der Europäischen Union (ZAEU) gewählt wurde: „Für Millionen betroffener Patienten in ganz Europa brauchen wir auch eine europäische Lösung. Die neue Arzneimittelstrategie der Europäischen Kommission ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

Arnold weiter: „Wie sensibel die Arzneimittelversorgung auf Produktionsausfälle, Exportstopps oder Logistikprobleme in Asien reagiert, hat uns die erste Welle der Corona-Pandemie gezeigt. Um die Produktion in Europa zu stärken, braucht es einen europäischen Ansatz, der unsere gemeinsamen Qualitäts-, Sozial- und Umweltstandards gegenüber Handelspartnern in aller Welt konsequent vertritt. Im Inneren muss Brüssel jedoch allen Mitgliedstaaten genug Raum bei Gesundheitspolitik und Sozialrecht lassen, um die Subsidiarität für regionale und lokale Lösungen zu gewährleisten.“ (ABDA)


Pollenflug aktuell

Neben Schimmelsporen können heute auch einzelne Ambrosiapollen in der Luft unterwegs sein. Für allergische Reaktionen reichen die Konzentrationen aber meist nicht aus.

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Biowetter aktuell

Warme Luftmassen gleiten heute langsam über kalte Luft ohne Turbulenzen hinweg. Die Schlaftiefe ist oft reduziert, die Unfallgefahr erhöht und subjektive Beschwerden treten auf.

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