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Juckende Haut im Sommer – Neurodermitis erfolgreich lindern

Ob gerötete, schuppige oder juckende Haut: Wenn Menschen unter Neurodermitis leiden, treten diese Symptome häufig auf. Besonders in den Sommermonaten gibt es einige Faktoren, die Betroffene beachten sollten.

Intensives Sonnenbaden und Chlorwasser besser vermeiden

Da viele Betroffene besonders empfindlich auf Pollen und Schweiß reagieren, kann es in den Sommermonaten zu starkem Juckreiz und Hautentzündungen kommen. „Daher sollten Betroffene auf intensives Sonnenbaden verzichten und auf luftdurchlässige Kleidung aus Baumwolle, feinem Leinen, manchen Viskosearten oder Microfaserstoffen zurückgreifen. Um den Wärmeaustausch der Haut zu bewahren, können zudem Lotionen mit höherem Wasseranteil anstelle von fetthaltigen Cremes genutzt werden“, erklärt Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der BARMER. Empfehlenswert ist es, die Hautpflege sowie den Sonnenschutz (LSF 50+) mit der behandelnden Hautärztin oder dem behandelnden Hautarzt abzusprechen. Da Chlor die Haut zusätzlich reizt und zu einer verstärkten Austrocknung führen kann, sollten Betroffene außerdem den Besuch gechlorter Bäder meiden und lieber in ozonbehandelten Bädern oder am besten in Badeseen schwimmen gehen.

Sonnenlicht kann jedoch dabei helfen, das überaktive Immunsystem der von Neurodermitis betroffenen Haut zu normalisieren. Daher werden unter anderem Bestrahlungen mit künstlichem UV-Licht als eine Behandlungsstrategie genutzt. Mit Beginn der UV-reichen Sommermonate erleben einige Betroffene somit eine natürliche Linderung der Beschwerden.

Hilfsangebote annehmen und Geduld üben

Trotz aller äußerlichen und auch neuerer innerlicher Therapiemöglichkeiten kann Neurodermitis die Lebensqualität Betroffener stark einschränken. Daher sollten Betroffene und Eltern betroffener Kinder nicht davor zurückschrecken, professionelle Hilfe anzunehmen. Dafür kann auch eine ambulante oder stationäre Rehabilitation infrage kommen. „Auf Neurodermitis-Schübe mit starken Beschwerden folgen oftmals leichtere Phasen. Für Betroffene oder Eltern betroffener Kinder ist es wichtig, sich dessen bewusst zu sein und nicht zu verzweifeln. Zudem stehen insbesondere bei Kindern die Chancen gut, dass die Neurodermitis im Laufe des Heranwachsens abschwächt oder die Symptome sogar vollständig verschwinden“, so Petzold.

Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankung, welche meist genetisch veranlagt ist und Betroffene in Schüben heimsucht. Auch bekannt als atopische Dermatitis äußert sie sich vor allem durch einen quälenden Juckreiz sowie geröteten, schuppenden Ausschlag. „Die Haut ist bei Neurodermitis-Patientinnen und -Patienten besonders empfindlich und bedarf je nach Ausprägung der Symptome einer individuellen Behandlung. Diese sollte auf den jeweiligen Hautzustand angepasst werden, sodass Betroffene den Beschwerden bestmöglich entgegenwirken können. Denn auch im Sommer, wenn die Beschwerden durch Licht und höhere Luftfeuchtigkeit oft nachlassen, können beispielsweise Hitze und pollenreiche Luft Entzündungstreiber auf der Haut sein“, erklärt Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der BARMER. Daher können insbesondere die warmen Sommermonate für einige Betroffene zur Herausforderung werden. (Barmer)


Pollenflug aktuell

Heute sind neben Baumpollen, etwa von Birke, Zypresse, Pappel und Ulme, auch Rapspollen in der Luft vertreten. Weiterhin sind viele Gräserpollen unterwegs.

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Biowetter aktuell

Bei dieser Wetterlage treten häufig subjektive Beschwerden auf. Menschen mit hohem Blutdruck werden belastet.

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